Warum jede Digitalisierungsstrategie in der Pflege eine Lösung für informelle Kommunikation beinhalten sollte
23.Jan..2026
Die blinde Stelle vieler Digitalisierungsstrategien
Digitalisierungsstrategien in der Pflege sind heute hochkomplex: Pflegedokumentation, Dienstplanung, Abrechnung, Telematikinfrastruktur, Förderprogramme. Vieles davon ist technisch durchdacht – und scheitert dennoch in der Praxis. Nicht an der Software. Sondern an den Menschen.
Ein zentraler Grund: informelle Kommunikation wird in Strategien häufig ignoriert oder bewusst ausgeklammert. Dabei ist sie der eigentliche Motor des Pflegealltags.
WhatsApp, Aushänge und Zurufe – der Status quo
In vielen Einrichtungen läuft ein Großteil der internen Abstimmung weiterhin über:
- private WhatsApp-Gruppen,
- schwarze Bretter und Papier-Aushänge,
- mündliche Übergaben oder Zurufe im Stationsalltag.
Diese Kanäle mögen pragmatisch wirken, sind aber Gift für strukturierte Digitalisierungsprozesse. Informationen gehen verloren, sind nicht nachvollziehbar, erreichen nicht alle Mitarbeitenden – und sind weder DSGVO-konform noch verbindlich.
Informelle Kommunikation entscheidet über Erfolg oder Scheitern
Pflegekräfte erleben Digitalisierung nicht als Strategiepapier, sondern im Alltag: Bin ich informiert? Werde ich abgeholt? Verstehe ich, warum sich etwas ändert?
Wenn informelle Kommunikation nicht digital mitgedacht wird, entstehen:
- unterschiedliche Informationsstände,
- Unsicherheit und Widerstand,
- geringe Akzeptanz neuer Systeme,
- zusätzliche Belastung für Führungskräfte.
Genau hier entscheidet sich, ob eine Digitalisierungsstrategie getragen wird – oder auf dem Papier bleibt.
Strukturierte interne Kommunikation als Fundament
Bevor Pflegedoku, Dienstplanung oder andere Systeme Wirkung entfalten können, braucht es ein stabiles Fundament:
- einen zentralen Informationskanal,
- klare, nachvollziehbare Kommunikation,
- Verbindlichkeit statt Gerüchteküche.
Interne Kommunikation ist keine Begleitmaßnahme – sie ist die Voraussetzung dafür, dass weitere Software überhaupt akzeptiert wird.
Digitale Teilhabe – auch ohne PC-Arbeitsplatz
Ein entscheidender Punkt in der Pflege: Viele Mitarbeitende haben keinen festen PC-Zugang. Strategien, die Kommunikation an Intranet, E-Mail oder stationäre Systeme koppeln, schließen einen Großteil der Belegschaft faktisch aus.
Digitale Teilhabe gelingt nur mit:
- mobilen Lösungen,
- intuitiver Bedienung,
- niedrigschwelligen Zugängen,
- klaren, verständlichen Inhalten.
Nur so können Pflegekräfte aktiv partizipieren – statt Digitalisierung als zusätzliche Belastung zu empfinden.
Soft-Faktoren sind harte Erfolgsfaktoren
Beratungen und Träger, die neben Technik auch Soft-Faktoren berücksichtigen, erzielen messbar bessere Ergebnisse:
- höhere Adoptionsraten,
- schnellere Umsetzung,
- geringere Reibungsverluste im Team,
- nachhaltigere Veränderung.
Eine Digitalisierungsstrategie, die informelle Kommunikation strukturiert integriert, ist nicht „nice to have“ – sie ist professionell.
Subtiler Praxisblick: Warum die HUMANSTARSapp hier einen echten Unterschied macht
Genau an dieser kritischen Stelle setzen moderne Kommunikationslösungen an – allen voran die HUMANSTARSapp, die speziell für Organisationen mit vielen Mitarbeitenden, Schichtarbeit und dezentralen Strukturen entwickelt wurde.
Was sie strategisch so wertvoll macht:
- 100 % mobile Kommunikation – für den Pflegealltag gemacht
Die HUMANSTARSapp ist konsequent mobil gedacht. Pflegekräfte werden dort erreicht, wo sie ohnehin sind: auf dem Smartphone. Ohne zusätzliche Hardware, ohne PC-Zwang, ohne Medienbruch. - Schnell einsatzbereit – ohne IT-Großprojekt
In vielen Projekten ist die App innerhalb kürzester Zeit live. Keine monatelangen Einführungen, keine komplexen Schulungskonzepte. Das schafft schnelle Erfolgserlebnisse – ein entscheidender Faktor für Akzeptanz. - Verbindlichkeit statt Informationsrauschen
Zentrale Botschaften, Pflichtinformationen oder organisatorische Änderungen erreichen definierte Zielgruppen nachvollziehbar und dokumentiert. Lesebestätigungen, klare Kanäle und strukturierte Inhalte ersetzen Gerüchte und stille Post. - Strukturierte informelle Kommunikation
Austausch bleibt möglich – aber in klaren, sicheren Räumen. Fragen, Hinweise und Erfahrungswissen werden sichtbar, auffindbar und für die Organisation nutzbar. - Stabilisator für weitere Digitalisierungsprojekte
Die App wirkt wie ein Katalysator: Neue Systeme, Prozesse oder Veränderungen lassen sich erklären, begleiten und verankern. Das reduziert Widerstände und erhöht die Erfolgsquote nachgelagerter IT-Projekte deutlich. - Skalierbar für Träger, Verbünde und Wachstum
Ob einzelnes Haus oder große Pflegegruppe: Inhalte lassen sich zentral steuern und dennoch standortspezifisch ausspielen. Besonders bei Wachstum, Fusionen oder Zukäufen wird Kommunikation zum entscheidenden Erfolgsfaktor.
So wird die HUMANSTARSapp nicht als weiteres Tool wahrgenommen, sondern als strategische Kommunikationsinfrastruktur – eine verbindende Ebene zwischen Mitarbeitenden, Führung und Digitalisierungsstrategie.
Fazit: Strategie beginnt beim Menschen
Wer Digitalisierung in der Pflege erfolgreich gestalten will, muss dort ansetzen, wo Akzeptanz entsteht: bei Information, Orientierung und Beteiligung.
Eine strukturierte Lösung für informelle Kommunikation – wie sie die HUMANSTARSapp bietet – ist deshalb kein Zusatz, sondern ein zentraler Baustein jeder tragfähigen Digitalisierungsstrategie.